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Automation as a Service (AaaS) bezeichnet ein Dienstleistungsmodell, bei dem ein Anbieter die vollständige Entwicklung, den Betrieb, die Wartung und die kontinuierliche Optimierung automatisierter Prozesse als verwaltete Dienstleistung übernimmt – anstatt lediglich eine Technologie oder Plattform zu lizenzieren. Der Kunde bezieht nicht ein Werkzeug, sondern ein Ergebnis: laufende, funktionierende Automatisierungen, die sein Unternehmen entlasten.

AaaS ist die logische Weiterentwicklung von SaaS (Software as a Service) in Richtung vollständig verwalteter Prozesse: Während SaaS dem Kunden eine Software bereitstellt, die er selbst konfigurieren und betreiben muss, übernimmt AaaS auch die fachliche Konzeption, technische Implementierung und den laufenden Betrieb. Der Kunde nutzt das Ergebnis der Automatisierung – ohne selbst Automatisierungsexperte sein zu müssen.

Was AaaS typischerweise umfasst

Analyse

Identifikation von Automatisierungspotenzialen, Prozessaufnahme und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Konzeption

Design der Automatisierungslösung, Auswahl der Technologie, Definition der Schnittstellen

Implementierung

Technische Umsetzung, Testing, Rollout und Übergabe in den produktiven Betrieb

Betrieb

Laufendes Monitoring, Fehlerbehandlung, Wartung und Sicherstellung der Verfügbarkeit

Optimierung

Kontinuierliche Verbesserung auf Basis von Betriebsdaten, Ausnahmequoten und Nutzerfeedback

Reporting

Regelmäßige Leistungsberichte, KPI-Tracking und Transparenz über Wertbeitrag der Automatisierung

AaaS vs. klassisches Projektgeschäft

Im klassischen Projektgeschäft entwickelt der Dienstleister eine Automatisierungslösung, übergibt sie nach Abschluss an den Kunden und ist danach nicht mehr involviert. Der Kunde trägt Betrieb und Wartung selbst. Bei AaaS gibt es kein Projektende: Der Dienstleister bleibt dauerhaft verantwortlich für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung. Das Geschäftsmodell wechselt von Einmalzahlung zu laufenden Servicegebühren – und der Anreiz des Dienstleisters verschiebt sich: Er profitiert, wenn die Automatisierung langfristig gut funktioniert.

AaaS und PolePosition Automation

AaaS ist das Kernmodell, auf dem Automatisierungsdienstleister wie PolePosition Automation aufbauen: Kunden erhalten keine Software-Lizenz und kein abgeschlossenes Projekt, sondern einen dauerhaften Service-Partner, der ihre Automatisierungen entwickelt, betreibt, überwacht und kontinuierlich verbessert. Das ermöglicht Unternehmen, von professioneller Automatisierung zu profitieren – ohne eigenes Automatisierungs-Know-how aufbauen und eine eigene Infrastruktur betreiben zu müssen.

Praxisbeispiel

Ein mittelständischer Maschinenbauer möchte seinen Angebotserstellungsprozess automatisieren, hat aber kein internes Automatisierungs-Know-how. AaaS-Modell mit einem Dienstleister: Monat 1 – Prozessanalyse und Konzeption. Monat 2–3 – Implementierung und Testphase. Monat 4 – Go-Live. Ab Monat 5 laufender Service: Monitoring durch den Dienstleister, monatliches Reporting mit KPIs (Bearbeitungszeit, Fehlerquote, Automatisierungsgrad), quartalsweise Optimierungsrunde, Reaktionszeit bei kritischen Fehlern unter 2 Stunden. Der Maschinenbauer zahlt eine monatliche Servicegebühr. Er sieht das Ergebnis – schnellere Angebote, weniger manuelle Arbeit – ohne sich um Technik, Wartung oder Updates kümmern zu müssen. Das ist Automation as a Service.

Anna Sommer

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