ISO 9001 zertifiziert
ISO 9001 zertifiziert
GDPR compliant
DSGVO safe
data safe in germany
Data safe in Germany
eu ai act konform
EU AI Act konform
digitale Souveränität.
digitale Souveränität

Datenklassifizierung bezeichnet den Prozess, Daten nach ihrer Sensitivität, ihrem Schutzbedarf und ihrer Kritikalität in definierte Kategorien einzuteilen – mit dem Ziel, jedem Datensatz die angemessenen Schutzmaßnahmen, Zugriffsrechte, Aufbewahrungsfristen und Handhabungsregeln zuordnen zu können. Datenklassifizierung ist der erste Schritt jeder Datenschutz- und Informationssicherheitsstrategie: Man kann Daten nicht schützen, wenn man nicht weiß, welche Daten überhaupt schützenswert sind und in welchem Maß.

Für Automatisierungsprojekte ist Datenklassifizierung essenziell: Jeder Workflow, der Daten verarbeitet, sollte wissen, mit welcher Klasse von Daten er umgeht – das bestimmt, welche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind, wer Zugriff haben darf und wie die Daten nach Verarbeitung behandelt werden müssen.

Klassifizierungsstufen in der Unternehmenspraxis

Öffentlich Keine Vertraulichkeit: Daten, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind oder deren Bekanntwerden keinen Schaden verursacht. Marketingmaterialien, veröffentlichte Berichte, allgemeine Produktinformationen.

Intern Nur für Mitarbeiter: Normale Geschäftsdaten, die nicht öffentlich sein sollen, aber deren Verlust keinen erheblichen Schaden verursacht. Interne Prozessdokumente, allgemeine Geschäftskommunikation.

Vertraulich Streng geschützt: Daten, deren Bekanntwerden dem Unternehmen oder Personen erheblich schaden könnte. Kundendaten, Finanzdaten, Vertragsdetails, Personaldaten, Geschäftsgeheimnisse.

Streng vertraulich Höchste Schutzstufe: Daten, deren Offenlegung kritischen Schaden verursachen würde. Strategische Planungen, M&A-Vorhaben, Quellcode kritischer Systeme, besondere Kategorien personenbezogener Daten (DSGVO Art. 9).

Datenklassifizierung in der Automatisierung umsetzen

Praxisbeispiel

Ein Automationsdienstleister führt Datenklassifizierung für alle verarbeiteten Datenfelder ein. Ergebnis für den Rechnungsverarbeitungs-Workflow: IBAN des Lieferanten (Vertraulich) → darf nicht in Logs geschrieben werden, verschlüsselte Übertragung erforderlich. Rechnungsbetrag (Intern) → in Logs erlaubt, Standard-Übertragung. Lieferantenname (Intern) → Standard. Banklaufzeit (Öffentlich) → keinerlei Einschränkungen. Konsequenz für den Workflow: IBAN-Felder werden vor dem Logging automatisch maskiert (nur letzte 4 Stellen sichtbar). Übertragung an externe Systeme nur über verschlüsselte API-Verbindungen. Separater Audit-Log nur für IBAN-Zugriffe mit vollem Wert. Klassifizierung macht implizite Sicherheitsentscheidungen explizit und nachvollziehbar.

Anna Sommer

Hallo, mein Name ist Anna Sommer.
Sie haben Interesse an professionellen
Automations-Lösungen?

Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage