Viele Unternehmen möchten Automationskompetenz intern aufbauen und schicken Mitarbeiter zu Schulungen für KI, Automatisierungstools oder Prozessautomatisierung. Grundsätzlich ist Weiterbildung sinnvoll. Sie ersetzt jedoch nicht automatisch die Erfahrung eines spezialisierten Automations-Dienstleisters.
Ein einfacher Vergleich verdeutlicht den Unterschied: Wenn ein Geschäftswagen repariert werden muss, wird normalerweise kein Mitarbeiter über Monate zum Kfz-Spezialisten ausgebildet. Das Unternehmen beauftragt eine Werkstatt, die über Fachwissen, Erfahrung, Werkzeuge und etablierte Prozesse verfügt.
Bei professioneller Unternehmens-Automation stellt sich eine ähnliche Frage: Muss das benötigte Spezialwissen tatsächlich vollständig im eigenen Unternehmen aufgebaut werden?
Automations-Schulung und professionelle Umsetzung sind zwei verschiedene Aufgaben
Mitarbeiter sollten verstehen, wie automatisierte Prozesse funktionieren, welche Aufgaben sie übernehmen und wann ein menschliches Eingreifen erforderlich ist.
Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Mitarbeiter auch komplexe Automationen selbst entwickeln und betreiben sollten.
Professionelle Prozessautomatisierung kann Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen erforden:
- Prozessanalyse und Prozessdesign
- APIs und Schnittstellen
- ERP- und CRM-Integration
- Datenbanken und Datenstrukturen
- Automatiionsplattformen
- Künstliche Intelligenz
- IT-Sicherheit und Datenschutz
- Monitoring, Fehlerbehandlung und Wartung.
Eine Schulung vermittelt Grundlagen und Werkzeugkenntnisse. Erfahrung aus zahlreichen realen Automationsprojekten lässt sich dadurch nicht kurzfristig ersetzen.
Wann interne Schulungen sinnvoll sind
Schulungen haben insbesondere dort ihren Platz, wo Mitarbeiter automatisierte Prozesse bedienen, überwachen oder fachlich begleiten.
Auch einfache Automationen können Unternehmen nach entsprechender Qualifizierung durchaus intern erstellen.
Bei geschäftskritischen oder systemübergreifenden Prozessen steigen die Anforderungen jedoch erheblich. Fehlerhafte Schnittstellen, unzureichende Ausnahmebehandlungen oder schlecht konzipierte Prozesslogiken können später mehr Aufwand verursachen, als durch die Automationen eingespart wird.
Spezialisierung statt monatelangem Kompetenzaufbau
Ein spezialisierter Automations-Dienstleister bringt das benötigte Know-how bereits mit. Unternehmen müssen nicht erst Mitarbeiter auswählen, ausbilden und über mehrere Projekte praktische Erfahrung aufbauen.
Das kann insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen wirtschaftlicher sein, wenn nicht dauerhaft genügend Automationsprojekte vorhanden sind, um eigene Spezialisten auszulasten.
Die sinnvollste Aufgabenteilung ist deshalb häufig klar: Das Unternehmen bringt sein Fach- und Prozesswissen ein. Automations-Spezialisten übernehmen Konzeption, technische Umsetzung und bei Bedarf den laufenden Betrieb. Mitarbeiter werden gezielt für die Nutzung der neuen Prozesse geschult.
So entsteht professionelle Unternehmens-Automation, ohne dass jedes Unternehmen zunächst eine eigene Automationsabteilung aufbauen muss.
Buchen Sie jetzt Ihr unverbindliches Beratungsgespräch.




